Um wertvolle Gebiete vor Eingriffen zu schützen, ist der Flächenerwerb ein wirksames Naturschutzinstrument.
Im Jahr 2002 erwarben wir mehr als 100ha Bergbaufolgelandschaft nördlich von Wallendorf und Zöschen am Raßnitzer See. Hier entfaltet sich die Natur weitestgehend ohne Beeinflussung durch den Menschen.

Es entstand ein großer Schilfgürtel. Rohrsänger und Haubentaucher siedelten sich an.

Im Winter dient die Fläche als Nahrungs- und Rastplatz für nordische Gänsearten, Enten und Schwäne.

Ein Verbot der Wasservogeljagd und des Angelsports verstärkt den Schutz der Wasservögel.

Weitere Flächenübernahmen werden (über die BVVG) im Kollenbeyer Holz, an den Schmoner Hängen, im Stachelrodaer Tal und in der Döllnitzer Aue erfolgen.

(Bild: Martin Schulze; Raßnitzer See)