Weißstörche auf Horst

Seit Jahren werden die im Kreis ansässigen Storchenpaare durch unser Mitglied Arnulf Ryssel betreut. Sämtliche Ansiedlungen werden durch ihn genau dokumentiert. Der Bruterfolg wird jährlich kontrolliert.

Auf den Storchen-Chroniken, welche an dem jeweiligen Brutplatz angebracht sind, kann die Zahl der ausgeflogenen Jungvögel nachgelesen werden. Fast jährlich sind Ausbesserungen an den Horsten notwendig. Es müssen ebenfalls Ersatzbrutplätze für verloren gegegangene Horste errichtet werden.
Dank der Unterstützung zahlreicher Helfer und Firmen, die den NABU unterstützen, konnte der Brutbestand in den vergangenen Jahren vergrößert werden. So siedeln Brutpaare in Tragarth, Kötzschau und Kollenbey sowie seit neuestem in Goddula, Raßnitz und Burgliebenau.

Probleme bereitet dem Weißstorch allerdings das eingeschränkte Nahrungsangebot. Feuchtgebiete mit tausenden Fröschen sind bei uns mittlerweile Seltenheit. Daher ist es umso wichtiger, ehemalige Feuchtwiesen zu renaturieren und neue Laichplätze anzulegen.

(Bild: M. Schulze; Weißstörche auf Horst)